Yummie! Yummie! Yummie!

Ein dreifaches Yummie! Yummie! Yummie! geht an das wunderbare vegane Banana Bread, dass ich am Wochenende zum gefühlt 98.325 x gebacken habe.

Mit diesem Rezept begann mein erster Ausflug in die Welt des veganen Backens und deshalb wird es für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Das Bananenbrot eignet sich natürlich zur Resteverwertung von reifen bis überreifen Bananen, die man so nicht mehr essen mag. Mich stört es eigentlich nicht, wenn Bananen schon etwas braun sind, aber die Kinder essen Bananen nur gelb (wenn die noch so ein pelziges Gefühl auf den Zähnen machen, uäh). Mittlerweile ertappe ich mich sogar ganz oft dabei, dass ich meine Bananen extra liegenlasse, damit sie braun werden und ich dann „Huch!“ schnell Bananenbrot zur Verwertung draus backen kann, äh, muss 😉

Dieses Rezept steht stellvertretend dafür, dass man mit einer veganen oder vegetarischen Ernährung nicht auf Genuss, Geschmack o.ä. verzichten muss. Man muss auch keine exotischen Zutaten im Haus haben und nicht klassische Backzutaten durch industrialisierte Ersatzprodukte substituieren.

Ich behaupte sogar: Diese Grundzutaten hat man immer im Haus. Und das ist ganz nach meinem Geschmack!

Und so geht

das weltbeste Bananenbrot der Welt:

Zutaten:

4 Bananen (gewogen ohne Schale ca. 400g)
80 ml neutrales Öl, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl
250g Mehl (ich nehme meistens Dinkelmehl oder Weizenvollkornmehl)
10g Backpulver
75g Zucker
Zimt nach Geschmack, das Brot verträgt allerdings auch durchaus einen Teelöffel
Vanille aus der Mühle, nach Geschmack oder Vanillezucker
50g bzw. nach Geschmack backfeste Schokotropfen aus Zartbitterschokolade oder einfach vegane Schokolade nach Wahl kleinhacken

1. Die Bananen und das Öl zermatschen, am besten geht das mit einem Kartoffelstampfer
2. Mehl, Backpulver und Zucker hinzugeben und alles gut vermengen
3. Jetzt kommt der optionale Teil: Mit Zimt und/oder Vanille nach Geschmack würzen, Schokolade beimengen, wenn gewünscht
4. Bei 175°C Umluft oder 200°C Ober-Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Ich benutze hierfür meistens eine kleine Kastenform (es sei denn, es ist richtig viel Teigmenge) und schlage diese mit Backpapier aus. Das funktioniert, finde ich, immer besser als einfetten. Und hinterher kann das Brot dann wunderbar im Papier noch etwas abkühlen.

Hinweise: 

Manchmal hat man einfach nur 3 Bananen oder man hat 5 und die sind dann einfach mal klein (bei den Biobananen, die ich oft kaufe, ist das ganz oft so) und dann kommt man nur auf 253g oder 308g statt 400. Kein Problem. Das Rezept lässt sich einfach umrechnen, den Dreisatz braucht man dafür allerdings. Ich habe das rezept aber schon einige Male mit veränderter Bananenausgangsmenge gebacken und es ist jedes(!) Mal was geworden.

Die Backzeit variiert natürlich dann auch immer etwas. Das muss man bei veränderter Teigmenge natürlich anpassen und auch die verwendete Form und Einfüllhöhe des Teiges spielt natürlich eine Rolle. Auch hier kann man als grobe Orientierung erstmal umrechnen und den Rest erledigt die gute alte Stäbchenprobe. Auf die ist bei diesem Bananenbrot nämlich absolut Verlass. Wenn noch teig am Holz gatscht, dann drinne lassen. Wenn das Stäbchen „trocken“ rauskommt, ist das Banana Bread gut.

Ich habe schon 50% des Öls gegen Kokosöl ausgetauscht, das funktionierte auch super.

An einer zuckerfreien Abwandlung arbeite ich noch 🙂

 


Es lohnt sich wirklich und ist unfassbar simpel. Und gleichzeitig: Phänomenal lecker!!!

Guten Appetit <3

Mit Licht & Liebe,

 

Carmen

 

 

 

 

 

 

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