Ja, mach nur einen Plan…

…sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan Geh’n tun sie beide nicht.   Von Goethe zu Brecht und der Unzulänglichkeit menschlichen Planens geht es weiter hier. Gestern war dann wieder so ein Tag: Das Kind stand um 5:30 morgens am Bett und sagte: „Mama, ich hab irgendwie so einen Druck auf dem Ohr, wie im Flugzeug, […]

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Wünsch Dir was.

Ja, der alte Goethe – immer für eine Überraschung gut. Ich bin neulich über das schöne Zitat gestolpert und war irgendwie ganz baff – das hätte ich dem alten Johann gar nicht zugetraut.   In meinem letzten Blogpost habe ich ja schon Patanjalis Aussage „Alle mentalen Zustände werden vom Ich-Bewusstsein verursacht“ eingeführt. In der Psychotherapie gibt es den Satz „Unser Denken bestimmt […]

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Back to life. Back to reality.

Meine Affinität für Musiktitel im Blogtitel bleibt wohl irgendwie. Was auch bleibt, sind meine Stressmuster im Ausnahmezustand. Aber der Reihe nach: Die letzten zwei Wochen standen unter folgenden Vorzeichen: eine zweitägige Dienstreise in die 400km entfernte Zentrale meines Arbeitgeber-Unternehmens der Verwandtschaftsbesuch direkt am meiner-Reise-folgenden Tag anlässlich des Geburtstags meines Sohnes 2 Tage später und 4 Tage darauf dann die Kindergeburtstagsfeier. […]

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How deep is your love?

  Nach einem Magen-Darm-Virus, der die gesamte Familie dominoartig nacheinander ausser Gefecht setzte, bin ich nun endlich wieder auf dem Damm und kann mich wieder dem Bloggen widmen. How deep is your love? Und zwar: how deep is your self-love? Ich möchte Dich, liebe Leserin, lieber Leser, unbedingt ermuntern, dich selbst lieb zu haben bzw. das zu lernen und da […]

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Lade mehr Freude in Deinen Alltag ein.

  In den letzten Wochen, Monaten, Jahren habe ich immer wieder gemerkt und musste einsehen, dass die Unzufriedenheit in meinem Leben bzw. Dinge, die mich nerven ziemlich oft von mir selber ausgehen. Viele von den (vermeintlichen) Ansprüchen, denen ich mich ausgeliefert fühle, habe ich mal zurückverfolgt und unterm Strich kam eigentlich immer raus, dass es da niemanden gibt, der mir […]

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Frohes Neues!

Nun endlich ist es da, das neue Jahr 2017. Noch nie habe ich ein Jahr so gebührend verabschieden wollen, wie 2016. Überhaupt fühlte sich der Jahreswechsel diesmal zum ersten Mal überhaupt bedeutend für mich an. Es kündigte sich schon 2016 an, dass sich einiges neu sortieren, formieren, bereinigen will und ich denke, die Scherben oder Puzzleteile, die 2016 hinterlassen hat, […]

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Die Kleshas – Teil IV (abhiniveshah)

Abhinivesha, die Angst vor dem Tod bzw. vor der eigenen Endlichkeit. Nun sind wir da angekommen, wo Patanjali in Sutra 2.9 sagt, dass diese Angst eine „sich selbst erhaltende Kraft ist, die auch in weisen Menschen wirksam ist.“ (vgl. Skuban, S. 89) Oha. Na, das klingt ja vielversprechend. Wenn also selbst die Weisen, Erleuchteten sich an Abhiniveshah die Zähne ausbeißen, […]

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Die Kleshas – Teil III (Raga + Dvesha)

Huuuuuui. Nach den beiden großen Wahrnehmungsfehlern, die uns immer wieder ins Leid hineinkatapultieren, fährt Patanjali mit Raga gleich den nächsten Gang auf. Raga: meistens übersetzt mit Gier, Habenwollen, Anhaften. Der genaue Gegespieler dazu ist Dvesha, darum fasse ich diese beiden Klesha auch zusammen. Okay, Raga, gierig sein, immer alles haben-wollen, das haben die meisten von uns schon als Kind gelernt, […]

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Die Kleshas – Teil I (Avidya)

Im ersten, richtigen Teil der kleinen Klesha-Reihe geht es um das erste Klesha, Avidya. („A“ wird im Sanskrit übrigens als Verneinung bzw. für das Gegenteil vorangestellt.) Wie ich schon im ersten Teil schrieb, bedeutet Avidya soviel wie Nicht-Verstehen oder auch Nicht-Wissen bzw. Verwechslung. Mit Avidya fängt sozusagen alles an, Avidya ist die allererste Ursache, die es auszuräumen gilt. Es bringt nichts, […]

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Die Kleshas – Einführung

Die Kleshas, (Kleeeeee-scha ausgesprochen), sind die fünf Ursachen für unser Leiden. Wichtig, gleich zu Beginn, abzugrenzen, weil ich es schon sehr oft falsch gehört habe: Die Kleshas sind nicht fünf Leiden, sondern fünf Ursachen, die zu Leid führen. Warum ist diese Unterscheidung so wichtig? Ursachen haben die, wie ich finde, beruhigende Eigenschaft, dass man sie beseitigen kann. Wenn man den […]

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